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Sohn-Vatertag

Mathias Engelbrecht (Evangelisches Dekanat Alzey-Wöllstein) für die christlichen Kirchen in Alzey-Wöllstein und Umgebung

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Ein freier Tag, wie schön! Zu verdanken haben wir ihn unserer christlichen Tradition; er soll erinnern an das Auffahren des Sohnes zum Vater, nachdem Jesus 40 Tage als der Auferstandene bei den Menschen lebte. Er ist in den Himmel aufgefahren zum Vater, mit dem er eins war und weiter sein wird.

Ich erinnere mich an gut besuchte Gottesdienste im „Wäldchen von HaWei“ (Hangen-Weisheim); oft mit Taufen; oder an die Einführung der Konfirmanden in Nieder-Saulheim. So wie in den vergangenen Jahren können wir zwar in Corona-Zeiten nicht feiern, auch nicht in der Geselligkeit wie gewohnt. Aber es entwickeln sich andere Formen, und Fröhlichkeit ist auch anders möglich. Entscheidend ist, dass die Zusage Jesu unabhängig von den jeweiligen Zeiten Bestand hat: „Ich will euch senden den Heiligen Geist“, was wir dann zehn Tage später am Pfingst-Doppelfeiertag feiern dürfen.

Dieser Geist befähigt uns, auch die Leidenden und Armen nicht aus dem Blick zu verlieren. Im Losungsbüchlein lesen wir am heutigen Tag: „Der Gerechte erkennt die Sache der Armen.“ Und Bonhoeffer formuliert es so: „Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: Im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.“ Gut, dass uns Gottes Geist in diese Richtung ziehen will; vielleicht ja auch in die Auto-Gottesdienste, zum Beispiel morgen um 10 Uhr auf dem Parkplatz vor der Neubornhalle in Wörrstadt?

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